Die 6 Phasen des Nachfolgeprozesses:

- Grundlagen schaffen
Die Grundlagen für eine Nachfolgeregelung müssen geschaffen werden. Meist beginnt es damit, die Nachfolge überhaupt zu einem diskutablen Thema zu machen.
Das kann nicht früh genug geschehen, denn der Prozess ist oft langwierig. Der ideale Zeitpunkt ist desshalb dann, wenn der Unternehmer noch auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit oder -bereitschaft ist. Wie das Unternehmen auch.
- Optionen
Wir begleiten Sie auf dem Weg von Ihren persönlichen Vorstellungen zum besten machbaren Szenario. Am Anfang dieses Weges steht die systematische Aufarbeitung relevanter Voraussetzungen. Was sind Ihre persönlichen Ziele und Wünsche? Wie steht es um Ihre Einkommens- und Vermögenswerte? Was ist die güter- und erbrechtliche Situation? Parallel dazu wird das Unternehmen auf Stärken und Schwächen hin untersucht. Ihre eigene, spezifische Ausgangslage resultiert in einem nach Prioritäten abgestuften Handlungsbedarf.
- Vorbereitung
Das Umfeld und die Akteure werden vorbereitet. Die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen (Familie, Management, Mitarbeiter, externe Partner) im Bezug auf die Nachfolge werden erfasst und abgestimmt.
Daraus werden mehrere in sich konsistente und umsetzbare Modelle entwickelt.
- Überleitung
Von der Planung zur Umsetzung. Der Chef wird zum Coach. Gemeinsam mit dem ernannten Nachfolger legt er die Rollen der Beteiligten für diese Phase fest.
Die verschiedenen Schritte zur Implementierung werden definiert und geplant.
- Implementierung
Das Unternehmen, die beteiligten Mitarbeiter und das Umfeld müssen mit individuellen Massnahmen auf die gewählte Nachfolgelösung vorbereitet werden.
Zentrale Voraussetzung dafür ist eine offene und wirkungsvolle Informationspolitik. Um Unsicherheiten und Unklarheiten zu vermeiden geschieht dies in aller Regel so rasch wie möglich, und schrittweise von innen nach aussen.
Während dieser Zeit müssen auch die zukünftigen, alternativen Tätigkeiten des Unternehmers geplant und aufgebaut werden.
- Nachbetreuung
Die Hauptakteure übernehmen ihre neuen Verantwortlichkeiten. Die erarbeiteten Arbeitspläne werden umgesetzt. Die neue Struktur greift.
Der Berater zieht sich schrittweise, der Situation angepasst, zurück. Mit einer (selbst-) kritischen, gemeinsamen Erfolgsbilanz wird das Mandat abgeschlossen.
Seine Nachfolge plant man nur einmal. Jedenfalls, wenn man es richtig macht.
Man kann deshalb nicht auf Erfahrung, Routine und entsprechendes Wissen zurückgreifen.
Aber man kann auf kompetente, externe Unterstützung zugreifen, um seinem Unternehmen den zukünftigen Erfolg zu sichern.
Erfolgreiche Nachfolgeplanung mit Umsicht, Vorsicht und Weitsicht.
Müller + Frei Beratungs GmbH
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